ANDREA BERSET

0

Every month we ask one individual in our network a few questions about their way into tech, their motivation and their lessons learned.

What valuable advice did you get from your parents?

I think it isn’t one single advice I got from my parents. It’s the attitude of trust and self-confidence they lived and demonstrated every day to us kids. And they gave us love and showed us how to be respectful and kind. If you are fitted with a basic trust then almost everything is possible!

What aspects of work are you proudest of?

In 2015 I started to think about founding my own company. At that time it was all around visualisation and I offered workshops and courses about this subject. I knew that this wasn’t enough and I was interested in humans and their roles in different systems they are living in. So I started a CAS in Coaching and soon recognised, that those two subjects (which are both big passions of mine) can be well connected.

So I think I’m proud of myself that I had the courage to figure out what really matters to me and the intention to follow my goals and dreams. Today I have my own company www.kimia.ch and I am able to do what I love.

What drives you at work?

I think it is my curiosity and the natural interest in people and stories. And the fact that I want to get out the best of every situation, for my clients and their needs.

What has been the toughest challenge you faced while working?

I think it is the fact that you have to get out of your comfort zone again and again and again. Every new job is a challenge. New people, new needs, new settings.  With a good backpack of skills, experiences and methods and with enough self-confidence you are able to face these challenges without breaking down.

What advice would you give other women?

You should be able to get out of your comfort zone every now and then and move further on in the learning zone – every single day.

Eine Konferenz für Frauen? Ein Selbstversuch.

Knapp 1’000 Frauen sitzen in einem grossen Saal im RAI Konferenz-Zentrum in Amsterdam an der European Women in Tech Konferenz. Den meisten der vereinzelt anwesenden Männern ist es ganz offensichtlich unwohl. Ich schmunzle ein wenig. Bei allen bisher von mir besuchten Tech-Konferenzen war das Verhältnis genau umgekehrt. Männerdomäne halt. Ich selber habe auch etwas gemischte Gefühle. Ob das gut geht mit so vielen Frauen auf einem Haufen?
Eröffnungsrede und Inspirationsreferat. Das Format des Events wird erklärt: Es gibt einen Inspiration Track im Plenum und einen Workshop- sowie einen Tech-Track in kleineren Gruppenräumen.

Ich mache mich auf, um im Hands-on-Workshop mit Christine Gerpheide von Amazon Webservices einen Chatbot mit Lex zu bauen. Mega coole Sache, dass sie ein sehr technisches Thema so einfach, sympathisch und auch für Nicht-Programmiererinnen (aber natürlich technisch versierte Frauen) erklären kann! Innerhalb einer Stunde habe ich die Basics verstanden und mein rudimentärer Bot zum Bestellen von Blumen (sunflowers, roses, tulips and dasies) ist up and running. Weiter geht’s in spannende Sessions mit den aktuellen Themen wie Holocracy, Mythen und Wahrheiten über Big Data, New Kid on the Block(chain). Im Plenum gibt’s die für mich persönlich ausgelaugten Klassiker wie Projekte in der digitalen Transformation, interdisziplinäre Teamzusammensetzung und CVs von sehr erfolgreichen Frauen in Führungspositionen. Alle Big Player sind hier, was mich sehr fasziniert: Microsoft, Uber, ebay, booking.com, Yelp, Volvo, Adidas, ING, elastic, Groupon, Tomtom und viele mehr. Zwischen den Sessions schlendert man durch Marktstände dieser namhaften Firmen, wo ich ganz einfach ins Gespräch komme. Ich trinke einen Espresso Macchiato bei Amazon und spreche mit Lisa, die für ein NGO Software entwickelt. Die Tasche mit den Giveaways ist schnell voll: Ein Splunk Shirt, eine Google Tasse und unzählige Spotify Stickers landen neben der Philipps Trinkflasche… Aber noch viel wichtiger: Fast alle Firmen wollen mich in Talentpools und Jobscouting Platforms aufnehmen!

Am Stand der IT-Diamonds, einer Jobvermittlungsfirma nur für Frauen in technischen Berufen, erfahre ich Spannendes von Sherry-Ann: Das Geschäft boomt – nicht nur in Holland – eine Expansion in weitere europäische Länder ist bereits angelaufen. Eigentlich spannend, dass in der Schweiz noch niemand auf die Idee gekommen ist! Ich tausche Email-Adressen hier und da und am Ende der Konferenz zähle ich einige LinkedIn Kontakte mehr auf meinem Profil. Nach einem halben Tag Sightseeing und der Heimreise habe ich bereits 5 Mails in der Inbox von den neuen Kontakten.
Mein Fazit zu European Women In Tech: Hochkarätige Konferenz, breites und zugleich tiefes, abwechslungsreiches Programm. Viele Experten und namhafte Firmen, die etwas zu erzählen und zu bieten haben. Preis-Leistung ist top, einfache und schnelle Anreise. Netzwerken und Kontakte (auch für nach der Konferenz) zu knüpfen läuft. Noch nie habe ich so viele Jobangebote und Möglichkeiten an einer Stelle angetroffen. Leider waren die Group Sessions der Tech- und Workshoptracks am zweiten Tag überfüllt und viele hatten keinen Zugang mehr. Das will der Veranstalter aber im nächsten Jahr ändern. Übrigens: Es war sehr angenehm, in dieser grossen Menge Frauen. Meine anfänglichen Zweifel sind schnell verflogen, weil viele coole Frauen da waren. Und sogar die Männer sind bis am Schluss geblieben. Ich werde wieder teilnehmen!

Willst du mehr über die einzelnen Sessions und das Programm wissen oder hast du Fragen? Schick mir eine Mail und ich lasse dir die recorded sessions zukommen. Weitere Infos zur vergangenen und den nächsten Confs findest du auf der Webseite oder unter #WinTechSeries #WomenInTech @MaddoxWinSeries

One for all – all for one

_GEB0044_mk

Sadly, our board member Marike Carsten who supported us for more than 1.5 years is leaving by the end of this year. Marike, your open mind was always a delight and your ability to tackle and get things done was and is pretty amazing – thank you for the time you spent with us and thank you for your good-bye blogpost with the wonderful title «one for all – all for one».

Continue reading “One for all – all for one”