WST BERN «Leistung & Sport» – Recap

 

ein Erfahrungsbericht von Dominique Wirth

«Leistung & Sport» – das Motto des dritten Events von We Shape Tech, an dem ich teilnehme. Ich bin gespannt, was mich erwartet. Sicher wird es ganz anders als etwa an dem Abend zum Thema «Passion» oder am Sommerevent, wo wir uns als Barkeeper versuchen durften. Auch Vorstandsmitglied Brigitte Hulliger sagt bei der Begrüssung: «So einen Anlass hat es bei We Shape Tech noch nie gegeben!»

Ich finde, gerade deswegen passt das Thema so gut hier her. Klar, We Shape Tech ist ein Netzwerk für Frauen in der IT Branche. Aber eben nicht nur: Männer sind willkommene Eventteilnehmer und es dreht sich auch nicht immer alles um IT. We Shape Tech will Diversität fördern. Warum nicht auch bei der Wahl des Mottos? Es funktioniert: Neben bekannten Gesichtern lockt das Thema viele Neugierige, die zum ersten mal an einem WST-Event dabei sind, in die Cafeteria der DV Bern AG.

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Nach Brigitte begrüsst uns Xaver Weibel im Namen der DV Bern, dem Host und Sponsor des heutigen Abends. Als Xaver sich vorstellt wird klar, wie es zum heutigen Motto gekommen ist: Er ist einerseits als Mitglied der Geschäftsleitung der DV Bern ein IT Mensch, andererseits aber auch ein leidenschaftlicher Sportler. Besonders der Stabhochsprung hat ihn schon früh fasziniert. Xaver erzählt uns, wie er die Entwicklung dieses Sports von der «Männer-Sache» zu einer populären Sportart für Frauen miterlebt hat. Stabhochsprung ist übrigens erst seit 2000 eine olympische Disziplin für Frauen. Wer sich schon so lange für diesen Sport interessiert wie Xaver, kommt nicht umhin, die Karriere des heutigen Gastes mitzuverfolgen: Nicole Büchler hält mit 4.78 Meter den Schweizer Rekord im Stabhochsprung und wurde bereits drei Mal zur Schweizer Leichtathletin des Jahres gewählt.

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Wir kommen zum Hauptprogrammpunkt des heutigen Abends und zwei junge Frauen mit völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen stehen nun im Mittelpunkt: Nicole, die Leistungssportlerin, Trainerin und werdende Mami stellt sich den Fragen von Brigitte, Unternehmerin in der IT und Vorstandsmitglied von We Shape Tech Bern. Genau so verschieden wie die Beiden waren wohl auch die Motive der Besucher, an diesem WST-Event teilzunehmen. Aber ob man nun trotz oder gerade wegen des Themas «Sport» gekommen ist: Das locker und witzig geführte Gespräch, die Fragen aus den verschiedensten Themenbereichen und die ausgesprochen sympathische Art von Nicole zieht alle Anwesenden sofort in den Bann.

Nach Gemeinsamkeiten muss man eben doch nicht lange suchen. Und auch wenn ich selbst mit dem Leistungssport nichts am Hut habe: Ich erkenne mich in vielen Situationen wieder, von denen Nicole erzählt.

Zum Beispiel die Beschreibung der ersten Kontakte und Versuche im Stabhochsprung erinnern mich an eigene Erlebnisse. Wie etwas Neues mein Interesse weckt und ich das lernen möchte. Ich aber dann erstmal wie der Esel am Berg stehe und in kleinen Schritten und mit Beharrlichkeit an eine neue Herausforderung herangehen muss.

Wenn Nicole erzählt, wie es ist, die eigene Trainerin zu sein, erkennen sich sicher viele der Anwesenden wieder. Die Freude über gewonnene Selbstständigkeit und Freiheit kann schnell von Unsicherheiten verdrängt werden. Bin ich auf dem richtigen Weg? Mache ich Fehler, die ich selbst nicht erkenne? Diese Zweifel kennen sicher viele von uns. Und leider können wir nicht immer gut damit umgehen. Aber Nicole fasziniert mit ihrer gelassenen und ruhigen Art, Unbekanntes auf sich zukommen zu lassen, positiv und mutig zu bleiben. Davon will ich mich inspirieren lassen und ich werde sicher oft an den heutigen Abend denken, wenn ich eine Portion Mut oder Gelassenheit gebrauchen kann!

Brigitte ist mit ihren Fragen durch, aber die Gäste wollen auch noch alles Mögliche von Nicole wissen. Offensichtlich bin ich nicht die Einzige, die von Nicoles Gelassenheit beeindruckt ist: Jemand fragt, ob denn ihr Mann auch so entspannt dem Unbekannten entgegenschaue?

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Auch die «Techies» im Publikum haben Fragen. Ob Nicole sich schon einmal überlegt habe, die Technik beim Sport mit technischen Mitteln zu analysieren? «Ja, auf jeden Fall! Leider ist unsere Sportart zu unpopulär, als dass in diesem Bereich viel investiert wird», «Ach, da kann man auch ganz einfache Sachen machen….». Vielleicht wurde dieses spannende Thema später vertieft? Das Apéro im Anschluss bot sicherlich die ideale Gelegenheit, um solche Ideen zu besprechen.

 

Ich selber freue mich, bekannte Gesichter von früheren Anlässen wieder zu sehen und neue Kontakte zu knüpfen. Ganz im Sinne der Diversität plaudere ich mit verschiedenen Menschen über verschiedene Themen und lasse bei einem Glas Weisswein und vielen leckeren Häppchen (merci DV Bern) den Abend ausklingen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen inspirierenden Event möglich gemacht haben! Ich bin gespannt, was mich am nächsten WST-Event in Bern erwartet!

WST Bern «Mixology» – Recap

 

“Summer in the city”– Das hat mal Joe Cocker gesungen. Für mich bedeuten die heissen Tage in Bern vor allem Aare-Schwimmen. Aber nicht nur. Einen gemütliche Abend mit leckeren Cocktails im Herzen der Berner Altstadt war ein guter Grund für unser Netzwerk, sich wieder einmal zu treffen.

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An unserem Sommerevent hat uns Corinne von der Krone Bar gezeigt, wie man mit wenigen Zutaten und ohne grossen Aufwand sommerliche Drinks selber mixen kann. Sie hat uns drei verschiedene Drinks erklärt: der erfrischende Basil Smash, der intensive Bärn Mule und der klassische Negroni. Mein Liebling ohne Zweifel: die Bärn Mule.

Als Give-Away für alle Teilnehmerinnen gab es einen Negroni «zum-Mitnehmen» und eine visuelle Anleitung, gezeichnet von unserem Board Member Brigitte Hulliger.

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Die TeilnehmerInnen konnten ihre Drinks beim Netzwerken geniessen.  Die Stimmung war ganz locker – die Cocktails lecker.

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Vielen Dank an alle Helfer und an der Krone Bar für die Organisation. Nach der Sommerpause erwarten euch weitere Events. Melde dich für unseren Newsletter an um nichts zu verpassen.

WST Bern «Pitch yourself» – Recap

 

«Jetzt erst Recht!» – diese Aussage begleitete mich bei unserem «Pitch yourself» Event in Bern von der Organisation bis zur Durchführung…

WST 27.07.2018 Recap «Pitch yourself»

Ich gebe es zu, es war ein bisschen ein Risiko unseren Event am 27. Juni durchzuführen. Mir als WM-Muffel war’s ja erst eigentlich gar nicht so bewusst, dass da die Schweiz gegen Costa-Rica spielt. Als aber der erste Coach abgesprungen ist mit der Aussage «da chunnt itz niemer, a dä Event! Da muesch Schutte luege!» hatte ich zwischenzeitlich schon ein etwas mulmiges Gefühl.

«JETZT ERST RECHT…» haben wir uns aber gedacht und unser Programm ein klein wenig angepasst. So hat’s diesmal als Apéro Bier und Bratwurst gegeben, und für die WM-Fans ein Public Viewing. Way to go with Clichés, nicht?

Und ich nehm’s gleich vorab: Es hat sich gelohnt, und der Event war toll!

Ein Blick zurück.

Es ist etwa 30 Grad, perfektes Wetter, ausverkauft mit 50 Anmeldungen, die Coaches gebrieft und ready, und die Türöffnung steht kurz bevor. Fabienne Bürkli, unsere Speakerin für den Abend ist schon ganz schön nervös – ja, auch Pitching Experten sind nervös vor Vorträgen. Ich find’s sympathisch! Und mit einem «Schuum»-Bier ist sie dann schon sehr viel lockerer. Es kann losgehen.

Beim Empfang können sich die TeilnehmerInnen gleich als WM-Fan outen. Zu den Namensschilder gibt’s Panini. Und damit sich die WM-Muffel nicht so verloren vorkommen, gibt’s für die einen Anonymous Kleber.

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Nach einer ersten Erfrischung und ein paar Snacks geht’s dann mit dem offiziellen Teil los. Monika (@mon_blaser) eröffnet das Programm und Laura Kieser von der APP Unternehmensberatung AG erzählt uns etwas über Frauen in der Beratung – wir lernen: das geht übrigens sehr gut!

Dann übernimmt Fabienne Bürkli: Alle haben schon gespannt darauf gewartet. Wie kann man sich denn eigentlich gut verkaufen? Was ist dieses Pitching? Und wozu kann man das denn brauchen? Gibt’s denn da auch ein paar Tipps und Tricks, wie man das machen kann? Fragen über Fragen – und sie hat auf alles eine Antwort. Einfach zusammengefasst in einem CheatSheet.

«Stell dir einmal vor… du bist in einem Lift mit deiner Chefin. Du hast eigentlich schon lange eine geniale Idee für die Firma, brauchst aber ein bisschen Zeit oder Geld dafür. Du hast 30 Sekunden Zeit (bis der Lift auf ihrem Stockwerk ankommt), um deiner Chefin deine Idee schmackhaft zu machen», fängt Fabienne an und erklärt dann, dass ein Elevator Pitch immer aus einem Hook, einem Core und einem Close besteht. Hat man etwas mehr als 30 Sekunden Zeit, so empfiehlt sich die NABC Methode für die Strukturierung vom Core.

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Pitchen könne man überall gebrauchen, erklärt sie, nicht nur um die Chefin zu überzeugen, sondern auch mal um den Partner zuhause zu überzeugen, dass man Fussball schauen möchte und nicht Germany’s Next Top Model, sagt sie mit einem Augenzwinkern ;-).

Auch für sie als alter Hase im Pitching ist es aber nicht immer ganz einfach… «Pitchen ist ambivalent… es ist nötig und bringt sehr viel, aber eigentlich mag ich es nicht. Aber ich sag mir dann jeweils: JETZT ERST RECHT!».

Sie gibt auch noch ein paar Tipps, was man gegen die Nervosität tun kann und zeigt’s dann auch gleich vor. Die Atemübungen aus ihrem Gesangsunterricht in den Jugendjahren kommen ihr hier gelegen.

Theorie ist gut und recht… aber wir wissen es alle: Übung macht den Meister. Nach der Einführung von Fabienne können sich drum die TeilnehmerInnen in Gruppen aufteilen und zu verschiedenen Themen das Pitching üben. Die Themen sind so vielseitig wie die Gruppen: «Me, Myself and I» für die, die sich selber verkaufen möchten, «Fussball – ja oder nein?» für alle, die den nächsten Abend eben WM gucken möchten, oder doch lieber Germany’s Next Top Model? «Meine Idee» für die, die eine Idee haben, aber nicht wissen, wie sie die verkaufen sollen und last but not least «Freizeit», für die, die zuhause die Familie noch überzeugen müssen für ihre beste Ferien Idee.

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Jede Gruppe erhält einen Coach zugeteilt – und dann wird gepitched was das Zeug hält. Alle kommen mal dran. Ich höre so viele tolle Ideen in einer so kurzen Zeit: Von der Ankleidekabine in Post Filialen (Ja, ich will meine Zalando Päckli gleich auspacken und was nicht passt direkt zurückschicken!) über gemeinschaftliches Urban Gardening auf der Dachterrasse (nachhaltig, günstig und fördert den nachbarschaftlichen Zusammenhalt) bis hin zum Surf-Urlaub, um nur ein paar Ideen zu erwähnen. Ich bin total begeistert.

Der «offizielle» Teil neigt sich langsam dem Ende zu – und ja, es ist auch schon bald 8 Uhr und das WM-Spiel beginnt. Während Monika die Meute zusammentrommelt und die nächsten Events ankündet mache ich mich auf den Weg auf die Dachterrasse und heize schon mal den Grill ein und unsere anderen fleissigen HelferInnen bauen das reichhaltige Salatbuffet auf. Es gibt Bratwürste (mit Chili oder Curry oder Tomaten oder …) und leckeres Bier.

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Das Apéro ist eröffnet! Die WM-Begeisterten gucken sich das Spiel an, während die anderen den Sommerabend auf der Dachterrasse geniessen, ihr Netzwerk pflegen und einige sogar weiter ihre Pitches üben.

«JETZT ERST RECHT!» war ein guter Ratgeber und ich bin froh, haben wir uns nicht verleiten lassen, den Event zu verschieben. Das Spiel (so hat man mir gesagt) ist 2:2 ausgegangen, somit ist die Schweiz in den Achtelfinals der WM – das «i-Tüpfli» des Abends. Ich freue mich auf den nächsten Event!

Vielen lieben Dank an APP und die zahlreichen Coaches und HelferInnen. Ohne euch wär’s nicht möglich gewesen!

NICOLE GRAU

 

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Every month, we ask one individual in our network a few questions about their way into tech, their motivation and their lessons learned.

This month role model is Nicole Grau. She is an Application Manager for public services and is currently responsible for an application for about 400’000 users.

What valuable advice did you get from your parents?
I am the oldest of 4 daughters and my parents always taught us, that we have to work hard in order to get something accomplished. I kept that in mind and I always search for new challenges. Said that, I have to admit, I haven’t always been working in tech but started my career as a front desk employee. Some day I got offered a job in IT with the possibility to develop my skills in that department and I just couldn’t say no, knowing that I would have to work hard in order to get somewhere 🙂

What aspects of your work are you proudest of?
With my background outside of IT I think I am one of those tech people that never forget that there are people affected with all changes that are made in software. I am proud that even in that technical environment I never forget the people behind and affected by it.

What drives you at work?
I like the fact that I always learn something new in my job. That get’s me up in the morning, knowing that every day brings something different. It never gets boring.

What has been the toughest challenge you faced while working?
When I started working in IT I had the assumption that software is «finished» someday. But working with it every day now I figured out, that I was wrong. At least in my environment, the development of the bigger systems are never finished. There are always some changes that have to be made.

What advice would you give other women?
Every (technical) development that is done working begins to become outdated on the day of its’ completion. As a women in tech you can influence the development and bring other views into a male dominated environment.

Eine Konferenz für Frauen? Ein Selbstversuch.

Knapp 1’000 Frauen sitzen in einem grossen Saal im RAI Konferenz-Zentrum in Amsterdam an der European Women in Tech Konferenz. Den meisten der vereinzelt anwesenden Männern ist es ganz offensichtlich unwohl. Ich schmunzle ein wenig. Bei allen bisher von mir besuchten Tech-Konferenzen war das Verhältnis genau umgekehrt. Männerdomäne halt. Ich selber habe auch etwas gemischte Gefühle. Ob das gut geht mit so vielen Frauen auf einem Haufen?
Eröffnungsrede und Inspirationsreferat. Das Format des Events wird erklärt: Es gibt einen Inspiration Track im Plenum und einen Workshop- sowie einen Tech-Track in kleineren Gruppenräumen.

Ich mache mich auf, um im Hands-on-Workshop mit Christine Gerpheide von Amazon Webservices einen Chatbot mit Lex zu bauen. Mega coole Sache, dass sie ein sehr technisches Thema so einfach, sympathisch und auch für Nicht-Programmiererinnen (aber natürlich technisch versierte Frauen) erklären kann! Innerhalb einer Stunde habe ich die Basics verstanden und mein rudimentärer Bot zum Bestellen von Blumen (sunflowers, roses, tulips and dasies) ist up and running. Weiter geht’s in spannende Sessions mit den aktuellen Themen wie Holocracy, Mythen und Wahrheiten über Big Data, New Kid on the Block(chain). Im Plenum gibt’s die für mich persönlich ausgelaugten Klassiker wie Projekte in der digitalen Transformation, interdisziplinäre Teamzusammensetzung und CVs von sehr erfolgreichen Frauen in Führungspositionen. Alle Big Player sind hier, was mich sehr fasziniert: Microsoft, Uber, ebay, booking.com, Yelp, Volvo, Adidas, ING, elastic, Groupon, Tomtom und viele mehr. Zwischen den Sessions schlendert man durch Marktstände dieser namhaften Firmen, wo ich ganz einfach ins Gespräch komme. Ich trinke einen Espresso Macchiato bei Amazon und spreche mit Lisa, die für ein NGO Software entwickelt. Die Tasche mit den Giveaways ist schnell voll: Ein Splunk Shirt, eine Google Tasse und unzählige Spotify Stickers landen neben der Philipps Trinkflasche… Aber noch viel wichtiger: Fast alle Firmen wollen mich in Talentpools und Jobscouting Platforms aufnehmen!

Am Stand der IT-Diamonds, einer Jobvermittlungsfirma nur für Frauen in technischen Berufen, erfahre ich Spannendes von Sherry-Ann: Das Geschäft boomt – nicht nur in Holland – eine Expansion in weitere europäische Länder ist bereits angelaufen. Eigentlich spannend, dass in der Schweiz noch niemand auf die Idee gekommen ist! Ich tausche Email-Adressen hier und da und am Ende der Konferenz zähle ich einige LinkedIn Kontakte mehr auf meinem Profil. Nach einem halben Tag Sightseeing und der Heimreise habe ich bereits 5 Mails in der Inbox von den neuen Kontakten.
Mein Fazit zu European Women In Tech: Hochkarätige Konferenz, breites und zugleich tiefes, abwechslungsreiches Programm. Viele Experten und namhafte Firmen, die etwas zu erzählen und zu bieten haben. Preis-Leistung ist top, einfache und schnelle Anreise. Netzwerken und Kontakte (auch für nach der Konferenz) zu knüpfen läuft. Noch nie habe ich so viele Jobangebote und Möglichkeiten an einer Stelle angetroffen. Leider waren die Group Sessions der Tech- und Workshoptracks am zweiten Tag überfüllt und viele hatten keinen Zugang mehr. Das will der Veranstalter aber im nächsten Jahr ändern. Übrigens: Es war sehr angenehm, in dieser grossen Menge Frauen. Meine anfänglichen Zweifel sind schnell verflogen, weil viele coole Frauen da waren. Und sogar die Männer sind bis am Schluss geblieben. Ich werde wieder teilnehmen!

Willst du mehr über die einzelnen Sessions und das Programm wissen oder hast du Fragen? Schick mir eine Mail und ich lasse dir die recorded sessions zukommen. Weitere Infos zur vergangenen und den nächsten Confs findest du auf der Webseite oder unter #WinTechSeries #WomenInTech @MaddoxWinSeries

Monika Blaser kommt zu WST Bern

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Sie wollte immer Floristin werden. Doch kurz vor dem Unterzeichnen des Lehrvertrages wurde bei ihr eine Pollenallergie festgestellt – zum Glück, wie man heute sagen kann, sonst wäre sie nie in der spannenden IT-Welt gelandet. Nach der KV-Lehre gelang der Direkteinstieg in den EDV-Support in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Über diverse Weiterbildungen führte ihr Weg von der Applikations- und Systembetreuerin beim Kanton zu den Datenbanken im Energiesektor. Im Team wie auch an Ausbildungen war sie meistens die einzige Frau, was sie nie störte. Im Gegenteil – die Männer schätzten ihre Ansichten und als Teamleiterin wurde sie respektiert. Über Diversität und Frauen in der Technik hat sie sich nie gross Gedanken gemacht. Bis zum Tag, als nach einer Reorganisation einer ihrer Mitarbeiter kündigte, mit der Begründung, dass er keine Frau als Chefin akzeptieren könne. Da lernte sie WeShapeTech kennen. Besonders das Netzwerk sowie die kleinen konkreten Beispiele, die man für Alltagssituationen lernt, schätzt sie sehr. Als Wirtschaftsinformatikerin FH und mit 15 Jahren Informatik Erfahrung, arbeitet sie aktuell bei einem Finanzdienstleister im Innovationsteam. Um erfolgreich neue, innovative Geschäftsideen zu generieren, sind verschiedene Meinungen, Charaktere und Erfahrungen enorm wertvoll. Deshalb haben alle vom Team einen unterschiedlichen Background. In ihrer Freizeit ist sie Tauchlehrerin und reist leidenschaftlich gern.

Monika Blaser hat We Shape Tech bei der Organisation vom Event «Lebenswege» unterstützt und wird sich zukünftig als Vorstandsmitglied von We Shape Tech Bern weiter für das Netzwerk engagieren! Wir freuen uns sehr darüber und heissen Monika herzlich willkommen in unserem Vorstand!