Die Zukunft legt los

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 Dieses Jahr hatten wir von We Shape Tech das Vergnügen gleich bei zwei Unternehmen den Zukunftstag mitzugestalten – nämlich bei Namics und bei Google. Spannend war es – und auch ein wenig überwältigend. Sagen wir es so: die Zukunft macht ordentlich Druck!
Wir wissen es alle: Jobs in der Software-Branche sind ziemlich abstrakt. Nicht gerade wahnsinnig greifbar. Dadurch auch nicht unbedingt wahnsinnig attraktiv. Denn welche spannenden Geschichten lassen sich schon über unsere Projekte erzählen? Und eine Detektiv-Gruppe mit dem schönen Namen “Die drei Bites” oder “Die drei Pixel” muss immer noch erfunden werden.

Mit 12 wollte ich glaube ich grade Archäologin werden und habe von Ausgrabungen an entlegenen Orten der Welt geträumt. Das Klang doch zumindest aufregend und geheimnisvoll. Aber Consultant? Oder EntwicklerIn … Seriously? Trotzdem haben wir es geschafft, dass am Ende des Zukunftstages alle acht Kids glücklich und begeistert aus unseren Büros bei Namics  spaziert sind. Wie haben wir das gemacht? Und wie haben wir die Kinder eingefangen?

Letztendlich ist es ein wenig wie die Geschichte vom Steinmetz, der nicht sagt, dass er Steine haut, sondern eine Kathedrale baut: es geht auch in diesem Fall wieder um die Vision, von dem was wir für unsere Kunden tun. Und so ging es auch bei uns nicht darum, wie man Wireframes für Apps richtig erstellt und dann designt und umsetzt, sondern es geht um die Geschichte dahinter. Und wenn die Geschichte in den Köpfen ist, läuft es wie von selbst. So haben wir mit den Kids also die Idee für eine App entwickelt. Unsere vorbereitete Idee: eine App, mit der du dich in der Umkleidekabine fotografieren und das Bild für Feedbacks und Kommentare an deine Freundinnen schicken kannst. Zugegeben: ein echtes Mädchen-Thema. Aber wir hatten damit insbesondere die Mädels vom ersten Augenblick an. Unsere Heldin hiess schnell Anna. Schnell war klar: Sie ist zu einer Hochzeit eingeladen (OMG! In welchem Jahrhundert sind wir eigentlich?). Und sie probiert vier Kleider an (Hellblau, dunkelblau, rot und silber). Allen Freundinnen gefällt das silberne am besten, wäre da nicht Veronika … Also eine Geschichte voller Emotionen und ein wenig Rachsucht. Ohne Drama geht in dem Alter nichts. Ich habe so manches Mal bei der Entwicklung der Story schlucken müssen. Aber sie haben Spass gehabt und auf dieser Basis ein super Storyboard und klasse Wireframes entwickelt.

Legal-seitig haben sie auch einiges mitgenommen. So wurde ich am nächsten Tag zu Hause inquisitorisch befragt, ob ich eigentlich wisse, wo wohl meine Whatsapp-Fotos gespeichert seien. Na?!?!? Und was Design und Frontend dann noch machen, ist auch angekommen.

Am Ende des Tages: ein grosser Spass. Wie es im Job halt sein soll.

Wie wichtig das ganze übrigens ist, hat uns die Dankesmail der Eltern eines teilnehmenden Jungen gezeigt: sie haben sich für die hervorragenden Informationen des Anwalts bedankt. Nein, unser Head of Legal ist kein Anwalt, SIE ist eine JuristIn. Macht nix.

Wenn wir es geschafft haben, auf diese Weise die Rollenmodelle in den Köpfen der Kinder ein wenig zu erweitern, haben wir unser Ziel voll erreicht. Eine Freude!

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